Wieso gibt es verschiedene Jahreszeiten?

 

Das liegt daran, dass unsere Erde etwas schief im Weltall steht und so die Sonne umrundet. Keine Sorge, du kannst nicht herunterrrutschen!

Durch diese „Schieflage“ kommt es, dass die Sonne in unterschiedlichen Winkeln auf die Erde scheint. Je nachdem, welche Seite der Sonne zugeneigt ist, bekommt mal die nördliche und mal die südliche Erdhalbkugel mehr bzw. weniger Sonnenlicht ab. Na, Ahnst du schon wo Sommer ist? Auf der Erdhälfte, die zur Sonne geneigt ist. Zur gleichen Zeit herrscht auf der anderen Erdhälfte, die von der Sonne abgeneigt ist, Winter. An zwei Tagen im Jahr scheint die Sonne genau zwölf Stunden, und zwölf Stunden ist sie nicht zu sehen! Wenn beide Erdhälften gleich viel Sonnenlicht erhalten, ist Frühlings- (20.03.) oder Herbstanfang (23.09.).

Wie lange dauert es, bis die Erde einmal die Sonne umkreist hat?

Ein Umlauf der Erde um die Sonne dauert ziemlich genau ein Jahr oder 365 Tage und sechs Stunden. Darauf baut unsere Zeitrechnung auf. Damit es sich besser rechnen lässt, haben drei Jahre hintereinander 365 Tage. Jedes vierte Jahr aber hat zum Ausgleich für die sechs Stunden im Februar einen ganzen Tag mehr. Das ist dann der 29. Februar.

Was ist der Äquator?

Der Äquator ist eine gedachte Linie. Wie ein Gürtel teilt er die Erde in zwei Hälften. Die obere Hälfte wird nördliche Halbkugel die untere südliche Halbkugel genannt. Je weiter du dich vom Äquator entfernst, desto kälter wird es. Die kältesten Stellen der Erde liegen an ihren beiden „Enden“. Sie heißen Nordpol und Südpol und sind immer von einer dicken Eisschicht bedeckt