Wie kommt es, dass Wellen entstehen?

Es gibt drei „Wellenmacher“: Die meisten macht der Wind, zweitens wirken Ebbe und Flut und drittens sind es Erdbeben, die sogar ganz gefährliche Wellen auslösen können. Wenn der Wind auf das Wasser drückt, bringt das die winzigen Wasserteilchen in Bewegung. Stell dir vor, dass ein Wasserteilchen das nächste anstößt, dieses wiederum das nächste usw., sodass sie sich alle wie Bälle im Kreis drehen. Der Wind treibt die Welle vorwärts und erzeugt so den Wellenkamm. Durch die Schwerkraft wird der Wellenkamm dann ins Wellental gezogen.

Wie hoch können Wellen werden?

Die Höhe der Wellen hängt davon ab, wie lange und stark der Wind weht und wie groß die Wasserfläche ist. Deshalb gibt es auf einem See nur kleinere Wellen. 

Können Wellen auch gefährlich werden?

Oh ja, insbesondere dann, wenn es Erdbeben gibt, die unter Wasser Bewegungen des Meeresbodens hervorrufen. Dadurch können riesige Flutwellen entstehen. Man nennt sie Tsunamis. Solange sie auf dem offenen Meer bleiben, passiert nichts. Aber im Dezember 2004 erreichte ein riesiger Tsunami die Küsten von Asien und Afrika und zerstörte große Gebiete.