Warum bemalen wir an Ostern eigentlich Eier?

Vor dem Osterfest werden in vielen Familien fleißig Ostereier bemalt und toll gestaltet. Christen feiern an Ostern die Auferstehung von Jesus. Das Ei ist ein Symbol für die Auferstehung, den Neuanfang und das Leben, weil auch aus dem Ei ein Küken schlüpft und ein neues Leben beginnt. 

Woher kommt die Tradition, dass man Eier bemalt?

An Ostern Eier zu bemalen, ist ein Brauch, der über ganz Europa verteilt ist.

Hintergrund ist, dass früher während der Fastenzeit keine Eier gegessen werden durften. Aber das war den Hühnern egal und sie legten trotzdem munter neue Eier und richteten sich nach keiner Fastenzeit.

 

Damit man diese Eier auch später noch essen konnte, wurden sie gekocht, um sie länger haltbar zu machen. Es gab ja noch keinen Kühlschrank, so wie heute.

 

Aber … wenn ihr ein gekochtes und ein rohes Eier nebeneinander haltet, erkennt ihr nicht, welches Ei hart oder weich ist. Also färbten die Menschen die gekochten Eier rot und so konnten so die „alten Fastenzeit-Eier“ von den frischen unterscheiden.

 

Stellt euch das Schlamassel vor, wenn man ausversehen ein rohes Ei aufschlägt …

 

Die rot gefärbten Eier konnten dann am Ostersonntag gegessen werden und galten auch als heilig, vor allem wenn sie von den Hühnern in der Woche vor Ostern gelegt wurden. 

Wo auf der Welt werden noch Eier bemalt?

Schon vor 60.000 Jahren gab es, im Süden von Afrika, bemalte Straußeneier. Auch in China stehen bemalte rote Eier für den Neuanfang des Lebens und werden dort bemalt.